Wussten Sie schon, dass ...

...es mehr als 1.200 Förderprogramme der EU, des Bundes und der Länder für KMU gibt?

Kleine und mittlere Unternehmen stellen das Gros der deutschen Wirtschaft. Sie sind Wachstumstreiber und Beschäftigungsmotor zugleich und von enormer Wichtigkeit für den hiesigen Wirtschaftsstandort.

Daher haben es sich EU, Bund und Länder zur Aufgabe gemacht, diese Unternehmen mit einer Vielzahl unterschiedlicher Förderprogramme zu unterstützen. 

Auf diese Weise stärken die staatlichen Institutionen die Wirtschaft und schaffen bzw. sichern Millionen von Arbeitsplätzen.

Es müssten jedoch einige Voraussetzungen erfüllt werden, um Beihilfen aus öffentlicher Hand zu erhalten. So dürfen diese etwa nur gewährt werden, wenn sie keinen Einfluss auf den Wettbewerb nehmen.

Dann können öffentliche Mittel für verschiedenste Vorhaben und fast alle Branchen an vielen Investitions-Standorten in Deutschland und der Welt beantragt und gewährt werden. Meist erfolgt dies in Form von zinsverbilligten Förderdarlehen, manchmal sogar in Form von Subventionen oder nichtrückzahlbaren Zuschüssen. Und das nicht nur bei Investitionen oder bei der Einstellung neuer Mitarbeiter*innen.

Die Fördermittel-Beratung

Augen auf bei der Berater*innenwahl

Wir werden immer wieder gefragt, worauf Unternehmen bei einem*einer geeigneten Fördermittel-Berater*in achten müssen. Denn da es bisher keine offiziell verbindlichen Berufsstandards gibt, ist es oft schwierig, zwischen seriösen und unseriösen Dienstleister*innen zu unterscheiden. Aus diesem Grund haben wir für Sie 8 Kriterien zusammengestellt, die eine*n qualifizierte*n Berater*in ausmachen:

 

 

Langjährige Berufserfahrung

Ein*e versierte*r Fördermittel-Berater*in ist schon viele Jahre im Unternehmenscoaching oder Finanzwesen tätig und möchte seinen*ihren Mandant*innen mit dieser Zusatzleistung einen Mehrwert schaffen. Dazu gehören Berufsgruppen wie Banker*innen, Unternehmensberater*innen, Steuerfachangestellte, Steuerberater*innen, Wirtschaftsprüfer*innen, Rechtsanwälte*Rechtsanwältinnen, Betriebswirt*innen, Volkswirt*innen und Diplom-Kaufmänner und-frauen.

Idealerweise hat sich der*die Fördermittel-Berater*in in der Vergangenheit zudem bereits berufsbedingt mit Förderdarlehen, Subventionen und Zuschüssen befasst und ist somit bestens mit der Materie vertraut.

Alternativ bietet sich eine Weiterbildung an, die der*die Fördermittel-Berater*in erfolgreich durchlaufen und bei der er*sie sich das notwendige Fachwissen angeeignet hat. 

 

Verbandsmitgliedschaft

Ein Qualitätsmerkmal ist die Mitgliedschaft in einem Berater-Verband.

Um ihre Seriösität zu gewährleisten, verfügen entsprechende Verbände über eigene Beratungsrichtlinien und eine eigene Schiedsstelle. Außerdem sollten sie ihre Mitglieder zur regelmäßigen Weiterbildung anhalten und die Lehre nach L. Ron Hubbard (Scientology) strikt ablehnen.

 

Hohe Fachkompetenz

Als hochspezialisierte*r Berater*in hat der*die Fördermittel-Berater*in umfassende Kenntnis von den aktuellen Förderprogrammen.

Mittels einer individuellen Fördermittel-Analyse vermag er*sie es, die für das Projekt geeigneten Förderungen aus der nahezu unüberschaubaren Vielzahl an Programmen herauszufiltern und dem*der Mandant*in die am besten geeigneten anschaulich und überzeugend vorzustellen.

 

Umfassende Betreuung

Ein*e qualifizierte*r Fördermittel-Berater*in unterstützt den*die Unternehmer*in im Hinblick auf Förderdarlehen, Subventionen und Zuschüsse derart, dass es nicht zur Beeinträchtigung des Tagesgeschäfts im Unternehmen kommt.

Die Beratung endet nicht bei der Auswahl der geeigneten Förderprogramme, sondern geht weit darüber hinaus. Zuverlässig und kompetent betreut er*sie den*die Mandant*in auch während der Antragstellung, begleitet ihn*sie zu den Gesprächen mit Banken und Vergabestellen und hilft auch im Nachgang, etwa bei der Erstellung des Verwendungsnachweises.

Der*die Fördermittel-Berater*in stellt dem*der Mandant*in sein Fachwissen somit umfassend zur Verfügung und begleitet ihn*sie auf dem gesamten Weg zu einer nachhaltigen Finanzierung.

 

Analytische Vorgehensweise

Um das geplante Vorhaben auf eine belastbare Grundlage zu stellen, ist die eingehende Analyse des Ist- und des Soll-Standes des Unternehmens enorm wichtig.

Der*Die Fördermittel-Berater*in kann auf diese Weise Wachstumspotenziale für das jeweilige Unternehmen, seine Produkte und relevante Märkte herausarbeiten und feststellen, ob und inwiefern das avisierte Projekt überhaupt förderwürdig ist.

Außerdem lassen sich dadurch bisher unbekannte Ausbaumöglichkeiten aufdecken, die Antrieb für weitere Investitionen leisten können.

 

Innovative Denke

Fundiertes Branchenwissen und Kenntnisse um die Tätigkeitsfelder und die individuellen Bedürfnisse der Unternehmer*innen sind gefordert, wenn es um die Förderfähigkeit von weiteren Prozessen oder Projekten fernab der geplanten Investition geht. Viele Unternehmen sind beispielsweise innovativ tätig, indem sie Produkte oder Prozesse für Kunden entwickeln, nehmen diese Tätigkeit aber als selbstverständlich wahr und sind sich der Möglichkeit einer Förderung gar nicht bewusst.

Durch sein*ihr Know-how kann der*die Fördermittel-Berater*in jedoch verborgene Potenziale identifizieren und effektiv nutzen. Nur durch einen Blick über den Tellerrand kann er*sie Chancen für das Unternehmen erörtern, adäquate Empfehlungen aussprechen und ihm Anstöße für Folgeinvestitionen liefern.

Mehrere Analysen oder gar Anpassungen des Investitionsvorhabens können sich daher als durchaus sinnvoll erweisen, um am Ende zu einem maßgeschneiderten Konzept für den*die Mandanten*in und sein*ihr Unternehmen zu gelangen.

 

Know-how der Antragsstellung

Die Antragstellung ist für Laien ein durchaus verzwickter Prozess. Da ihnen das nötige Know-know fehlt, sind viele Unternehmen ohne die Hilfe eines*einer Fördermittel-Berater*in aufgeschmissen.

Deshalb kennt der*die Fördermittel-Berater*in die genauen Abläufe bei der Beantragung sowie die Risiken und Hürden, um flexibel, effektiv und im Sinne des*der Mandant*in agieren zu können.

Auch das Wissen um die korrekte Anwendung und Umsetzung der jeweiligen Richtlinien ist von enormer Bedeutung. Werden sie nicht befolgt, ist der Antrag zum Scheitern verurteilt, und das in erster Instanz.

 

Überzeugende Präsentation

Zudem bedarf es der richtigen Präsentation des Vorhabens bei Banken und / oder Vergabestellen, um eine nachhaltige Förderung zu bekommen. Dies ist besonders wichtig, da es sich bei dem Adressaten in der Regel um eine*n versierte*n Expert*in handelt, der*die das Unternehmen und dessen Fach-, Branchen- und Marktkompetenz genauestens unter die Lupe nimmt.

Bestens geeignet hierfür ist eine sogenannte Finanzierungs-Konzeption, die im Gegensatz zum klassischen Businessplan das Investitionsvorhaben und den jeweiligen Finanzierungsvorschlag kombiniert gegenüberstellt und so den gehobenen Anforderungen und Ansprüchen bei der Beantragung öffentlicher Mittel entspricht.

Auch im direkten Gespräch mit dem Banker überzeugt der*die qualifizierte Fördermittel-Berater*in. Durch seine*ihre langjährige Berufserfahrung und seine*ihre fundierten Branchenkenntnisse spricht er*sie die "Sprache der Banker" und kann das geplante Vorhaben und dessen Potenziale für das Unternehmen hinreichend und plausibel darlegen.

Auf ein Wort...

Der Vorstandsvorsitzende des BvdFB Klaus Weiler„Für jedes Unternehmen kann es von entscheidender wirtschaftlicher Bedeutung sein, bei der Planung der Unternehmensfinanzierung Fördermittel, Subventionen und Zuschüsse der EU, des Bundes und der Länder mit einzubeziehen“, rät Prof. Klaus Weiler, Finanzexperte und Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes deutscher Fördermittel-Berater e.V.

Als Geschäftsführer des efu - Europäisches Institut für Unternehmensfinanzierung GmbH fokussiert sich die Tätigkeit von Prof. Klaus Weiler auf das Analysieren, Beraten und Finanzieren von Unternehmen unter Einbeziehung von öffentlichen Mitteln. Nach Professuren und Gastprofessuren an verschiedenen inter-/nationalen Hochschulen und Instituten konzentriert sich Klaus Weiler seit 2014 auf seine Tätigkeit für den BvdFB und das efu-Institut.

Partnerschaften

Daneben arbeitet der Bundesverband deutscher Fördermittel-Berater eng mit dem Wirtschaftsbündnis Mittelstand (WBM) und dem Bund unabhängiger Energieingenieure (BUE) zusammen.

Auf diese Weise bündeln die Verbände ihr jahrzehntelanges Know-how sowie ihre fachkundige Expertise und verschaffen kleinen und mittleren Unternehmen nachhaltige Synergieeffekte.

Durch die Kooperation erhalten KMU einen verbesserten Zugriff auf Fördermittel und können ihren Betrieb so optimal fit für die Zukunft machen.

 

Logo des Wirtschaftsbündnis Mittelstand
Logo des Bund unabhängiger Energieingenieure 

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